Region

Kinderschutz ist im Landkreis Karlsruhe vorbildlich

Sozialministerin Katrin Altpeter zeichnet Netzwerk „Frühe-Hilfen“ aus

 

Kreis Karlsruhe. 18 Stadt- und Landkreise haben sich in Baden-Württemberg auf dem Gebiet des Kinderschutzes besonders hervorgetan. Darunter auch der Landkreis Karlsruhe, den Sozialministerin Katrin Altpeter für die Qualitätsentwicklung im Netzwerk „Frühe Hilfen“ ausgezeichnet hat. „Die Ministerin würdigt damit unsere Anstrengungen, die wir gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern unternehmen, um Familien frühzeitig zu unterstützen und möglichst allen Kindern die Chance auf eine gesunde Entwicklung zu sichern“, so Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. Er freute sich über die Auszeichnung des innovativen Projekts und dankte ausdrücklich Sozialdezernent Peter Kappes und dem Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Peter Friebel für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe.

 

Ziel des Netzwerks „Frühe Hilfen“ ist es, Schwangere und Familien in belastenden Lebenssituationen mit Kindern bis zum Alter von drei Jahren durch niederschwellige Hilfe und eine interdisziplinär vernetzte Arbeit möglichst früh zu erreichen. Eltern werden in Erziehungsfragen unterstützt und Neugeborene beziehungsweise Kleinkinder in ihrer Entwicklung frühzeitig gefördert. Im Landratsamt Karlsruhe arbeiten hierzu das Jugend- und Gesundheitsamt unter Einsatz von Sozialpädagoginnen, Kinderärztinnen, Familienhebammen und einer Kinderkrankenschwester dezernats- und berufsübergreifend zusammen. Die Behörde ist Teil eines Netzwerkes, in dem Fachleute aus Jugendhilfe und Gesundheitswesen landkreisweit in fünf Raumschaften kooperieren.